Full text: Volume (Bd. 1, H. 3 (1829))

392 VIII. Von der rechtlichen Natur
den können. Da nun bey solchen Heilbaren
Ansprüchen jeder einzelne Streitgenosse, der
vereinigten Liquidation ungeachtet , Herr seines
Anthcils blelöt '^S. 177), so kann ihrer Tren-
iwn& in der Priorität gar kein
rechtliches Hiirde'rniß entgegensteheN, mag solche
von ihnen freytvillig unternommen, vder'durch
Angriffe dritter Mitglälrbiger veranlasst'werden.
Eine andere Bemerkung betrifft 2) die Zue
lasstgkeit der sub/ectiven Cumulation im Cone
curs« und vorzüglich im PrivritatssVerfahren,
inithin auch in Ansehung dabey vorkommender
Streitgenossenschaft, dergleichen 'Häufung nach
meiner obigen Behauptung (S. 58. Note (0) u.
S. 293) im tegelmaßigett Prvceß » Verfah-
ren nicht geduldet werden dürfte. Denn es
fehlt nicht an, auch achtungswerthen (w) Pro-
ceßlehrern, welche die subjective CuMulakion
wenigstens Ausnahmsweise im Concurspro,
cesse gestatten. Nehme ich aber, an dieser
Stelle, auf die neue, meiner Ueberzeugung
nach jedoch unhaltbare, Theorie des Hrn.
Kirr
Gensler Handbuch des wutschen gemekn.
bürgert. Process. -I. Tht. 2. Ausgabe S. 76.
u. im Archiv f. d. civiltst. Prax. II. Bd.
Abhdl. 34. §. VI. S. 324.

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