Full text: Volume (Bd. 1, H. 3 (1829))

376 VIII. Von der rechtlichen Natur
seinen (td)Antheil, in der gewöhnlichen Artvoll-
zogen werden.' Ebenso wenig erlangen, durch
die Rechtskraft allein, die obsiegenden Streit-
genossen ein ihnen nicht namentlich zugesproche-
nes, auch nicht schon än und für sich vorhan-
den gewesenes solidarisches Unecht gegen den
Verurteilten; daher dieser von dem theilba-
ren (uu) Gegenstände einem jeden Sieger nur
den gebührenden Ancheil mit Sicherheit abtra-
gen kann, wenn der Empfänger sich Wegen des
mehr zu Erhebenden nicht genügend legitimirt.
Nur
(tt) Von der Exeeution wegen uncheilbarer Lei-
stungen, zu denen Streitgenossen rechtskräftig
verurtheilt sind; f. L. 2. §. 2. O. äs Itipiz-
lat. praetoriis (XLVI,_5.) in den Worten:
„Sed fi unus“ etc. auch oben, S. 39. und
Note m) daselbst.
(uu) Die Befreyung von weiterer Verbindlich»
keit gegen alle correos credendi, durch die an
einen von ihnen geleistete Zahlung, ist nur
Folge des Lorreai'Rechts derselben. L, 3.
§. i. D. de duob. reis. (XLV, 2») I.. 13.
§. 12. L. 16. pr. D. de acceptilat. (XLVI,
4.) Sie würde, auf gleiche Art, durch ein
entbinVenvesUrtheil erfolgen, welches gegen
einen LorreabGläubiger erlangt wäre. s. Note
(rr) hier oben. Voet. 1. c.

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