Full text: Volume (Bd. 1, H. 3 (1829))

372 VIII. Von der rechtlichen Natur
eines solchen Streitgenossen sey, daß der ob-
siegende nicht ausschließend in seinem eig-
nen Namen das Rechtsmittel ergriffen ge-
habt habe; ich . füge dem hiervon bereits Ge-
sagten, nur die Erinnerung an die Cautio,
„ratam rem dominum habiturum“ no#
hinzu, welche ein aus präsumtivem Aufträge
für seinen Consorten mit handelnder Streitge-
posse, den Gesetzen gemäß (s. Note II), bestel-
len soll, und.- svelche doch zum wenigsten die
Möglichkeit der Genehmhaltung voraussetzt,
die aber davon nicht abhängt , daß im Namen
dos Andern zugleich gehandelt worden sey.» (s.
die Gesetze in der Note c) S. 343.)
Meine Beantwortung der oben (S. 251.)
aufgeworfenen vierten Frage, die Einheit
des Ausgangs oder Erfolgs eines von
Streitgenossen geführten Rechtsstreits be-
treffend, ist durch das Bisherige, auch mit be-
sonderer Rücksicht auf die, von nur einzel-
nen Genossen mit Erfolg, gebrauchten eigentli-
chen Rechtsmittel, zur Genüge, selbst im Ein-
zelnen (verglichen S. 253.) entwickelt wor-
den. Denn eine Untersuchung über den Ein-
fluß der rechtskräftigen Entscheidung des
Rechtsstreits auf die Rechte und Pflichten sol-
cher Mitbetheiligter, welche an dem entschie-
denen Processe wohl hätten Lhejl nehmen kön-
. ' nen,.

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