Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

der Streitgenossenschaft. §. 4. 47
-Schon Leyser sagt allgemein hiervon: "rer
„mobiler, quae commode dividi nequeunt,
„uni etiam heredi petenti et idonee caventi
„tradi oportet” (a) und stützt sich dabey auf
das Argument der L. i. §. Z6. D. depofiti, wo
der behauptete Satz zwar nicht von der Eigen-
thumsklage, wohl aber bey mehreren Mit-
Erben einer unzertrennlichen Sache gebilligt
wird, welche einer von ihnen auS dem Depo-
sito , worin sie sich befand, einzeln ganz zu-
rückfordert; daher dann Leyser kein Gewicht
auf die Verschiedenheit der erhobenen Klage
zu legen und die Untheilbarkeit des in Anspruch
genommenen Gegenstandes, wie mich dünkt
mit Recht, als den Hauvtdestimmungsgrund
des Gesetzes, welcher bey jeder Art von Klar
ge eintrete , betrachtet zu haben scheint. Es
finden sich auch noch andere gesetzlich beschrieb
■ bene Falle, in welchen zu Erhebung einer Klage
eigentlich mehrere Personen gehören, wo aber
einer allein, gegen Sicherheitsbestellung, zum
Klagen dennoch zugelassen wird (b). Ich tra-
ge deshalb kein Bedenken, auch von mehreren
Mit.- Eigenthümern einer unzertrennlichen
Sache die Befugniß des Einzelnen aufHeraus-
gabe
(g) VoI.H. 8pec. n§. medit. Z.
(b) L. 1. 5.9. D. de dote prneleg. (XXXIII. 4.)
Voet ad pond. L. 30. §. 56. am Ende L. s.
§. 3. «, C. O. Soluto matrim., ( XXIV. 30*

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