Volltext: Band (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

Z§ I. Von der rechtlichen Natur
Allein andere Vorschriften des positiven
Rechts erregen mir wider die Richtigkeit jener
Ausnahme, nach gemeinen Rechten, große Zwei-
fel. Bey Teilhabern derselben Rechte oder
Verbindlichkeiten begründet nämlich die Un-
theübarkeit des Gegenstandes, in der Regel,
die Befugniß Einzelner, das Ganze zu fordern,
und Correal-Verpstichtung der Einzelnen. Je-
der von ihnen kann also, zwar nicht aufsei-
nen Anrheii, wohl aber für sich allein auf
das Eanze (wenigstens gegen Cautionöleis
stung) klagen, oder auf das Ganze belangt
werden; mithin würkt die Untheilbarkeit deß
Gegenstandes'«in diesen Fällen keine norh-
roendlge Slreitgenossenschaft. Die Richtig-
keit jener Behauptung von den Wirkungen der
Untheilbarkeit eines mehreren Klägern zukom-
menden, oder von mehreren Beklagten zu lei-
stenden Gegenstandes, verdient aber wohl eine
nähere Untersuchung, und da mir keine genü-
gende Ausführung dieser Materie, auf welche
ich mich nur beziehen könnte, bekannt ist, so
stehen folgende wenige Erinnerungen hier wohl
nicht am Unrechten Orte. Bey persöniichen
Forderungen bezweifelt man nicht, daß ein
Correal-Recht oder solche Verbindlichkeit, aus
der Untheilbarkeit des Gegenstandes für die
mehreren Berechtigten oder Verbundenen ent-
stehe, da ein allgemein sich auödrückendeS
Ge-

Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer