Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

der Streitgenossenschaft. §. 4. 35
schafcllch , das heißt als Streitgenossen, zn
klagen, und ob nicht die Genossen einer sol-
chen Verbindlichkeit nur allein als Srreitgc-
nossen, mithin nicht getrennt auf ihren Antheil
belangt werden dürfen? Angesehene Rechtsger
lehrte, und unter ihnen neuerlich Gönner (t).
behaupten allgemein, daß wegen unzertrennli,
cher Rechte und Verbindlichkeiten, in deren Ge-
meinschaft sich mehrere, befinden, nur eine
vereinte Rechrsverfolgung statt habe, also
dieThnlhaber gezwungen ftyen, Streitgenossen
zu werden; denn "diejenigen, welche ihre
„Rechte nicht Verth«idigl hatten, würden durch
,',das Urtheil nicht verbunden scyn"; und es
scheint dem einzelnen, welcher das unlhetlbare
Recht etwan allein verfolgen wollte, an dev
Legitimation zu fehlen: ja, wenn gleich das
Vorhin angeführte Gesetz durchaus allgemein
redet, und der von der Untheilbarkeit des Ge-
genstandes hergenommenen 'Ausnahme überall
nicht gedenkt, so dürfte doch hierauf wohl mit
Recht zu erwiedern seyu, daß wenn das Ge-
setz jedem Theilhaber erlaube, seinenAnrheit
zu verfolgen, so verstehe es sich schon von selbst,
daß das Object rheUbar seyn müsse.

(k) Handbuch des Proc. i.Lh. S.308.
C 2

Allein

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