Volltext: Band (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

der Streikgenosset'ischaft. §. 4. zz
vder, wenigstens ein jeder für seinen Anthekl,
Nachzugebem Der Beklagte hingegen Ist nie--
mals befugt, die mehreren Kläger, welche
Streitgenossen seytt könnten, sich aber ge-
trennt haben und nur einzeln 'ihren Antheil
eknklagen, zu einer vereinigten Rechtsverfol-
gung auf gleiche Art zu zwingen, zu nöthi-
gen. Zwar geben einige Rechtsgelehrte (c)
verleitet durch politische Rücksicht, (welche,
wenn sie auch keine Zweifel hätte, uns dennoch
Nicht über ein vorhandenes deutliches Gesetz
erhebt, sondern dem künftigen Gesetzgeber ztt
erwägen Vorbehalten bleiben Muß,) dem Rich-
ter die Befugniß, alle einzeln streitende Per-
sonen , Kläger oder Beklagte gleichviel, welche
noch Genossen? haben, zu einer vereinigten
Rechtsverfolgung, so gar von Amtswegen zu
zwingen, und sie schufen zu dem Ende die ss
ausgedehnte Behauptung von der - Befugniß
des Richters zu adcitiren (ci), so wie die dilas
torische Einrede der noch herbeyzuziehendett
Streit-

(<0 <tkaprc>tb*s Cinl. in den ördentl. Protest.
§. 66. Danz a. a. O. §. qo. u. 47s. .
(d) Denn, daß die in dem Römischen Rechts
überall nicht borkommende Adcitation eins
Erfindung der Rechtslebrcr sey, werde ich
an einem andern Orte zu zeigen suchen.
ktragaz. f. d. bürg. praz. 1.1. (§

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