Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

der Stteitgctiossenschaft: H. z. 27
ist; .denn was wollte man z. E. daraus für eine
Entscheidung der Fragen herleiten: nach welr
cher Proportion. tragen Streitgenossen. ihre
eignen Proccßkosten? Nach welchem Maaß»
stabe theilen sie mit einander den Gewinnst des
Rechtsstreits? u. sw. Mithin ist jener Satz
schon deshalb zum obersten Grundsätze der Be-
nrtheilung sllor: Rechtsverhältnisse der-Streits
genossen nicht.geeignet. Es kommt aber noch
2) hinzu, daß jene Personen - Einheit auch
nicht einmal in Rücksicht ans den Gegner im
Proceß, allgemein und fortdauernd gegründet
ist. Dieser Einwurf bewahrt sich sehr anssals
lcnd dadurch , .daß nach deutlichen Gesetzen (y)
Lke^. persönliche Eigenschaft oines Streitge-
uossen z. E. seine ^Minderjährigkeit, die sein
«klein.Hülfe in dem gemeinschaftlich., aber
unglücklich betriebenen Rechtsstreite verfchaft,
ohne daß dies feinem anders geekgenschafteten
z. E- volljährigen Streitgenossen stdesmal
(§. i l.) zu statten konmtt? Ist dies erklärbar,
wenn alle Streitgenossen nur eine moralische
Person sind? Wie wollen ^vir ferner da-
mit. vereinigen ,: daß am Ende eines von.
Streitgenossen'durchgeführten Rechtsstreits, die
Exemtion selbst gegen jeden verpflichteten
Streitgenossen lbey theilbaren Gegenständen
nur
> .(y) L. A. C, Siunus ex plurib. appell, (VII. $8.).

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