Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

der Stteitgenoffenschaft. §. s. 2r
machen können./ wenn ich gleich nicht in Zwei-
fel ziehe - daß Streitgenvssen sich mit einander
auch in einer solchen Gemeinschaft befinden
können; denn ich halte dies in Ansehung von
Slreitgenosseu nur für-.etwas zufälliges und
unnöthiges, nicht aber für etwas hinderndes,
welches nicht da seyn dürfte.
Auch die Etymologie unterstützt die Mei-
nung der Rechtögelehrten nicht, welche.die
Streitgenvssen nur als Personen betrachten,
die .in einer .Gemeinschaft, des streitigen Rechts
mit einander ständen. Denn das lateinische
consors bezeichnet plures, quibus una sors (q),
und dazu bedarf es keiner Gemeinschaft des
streitigen Rechts, sondern es genügt, wenn
der Ausgang des Rechtsstreits.alle., wenn
gleich nur folgeweise (per consequentiam)
trifft, wie z. E. jenen Legatar in der Nov.
112. c. 1. Und beruft man sich hiernächst
auf L. 2. C. de confortibus ejusdem litis, wo
hie- ÄAorte Vorkommen: commune negotium,
so bedeutet dies doch öfters und auch hier, nur
einen gemeinschaftlichen Rechtsstreit (r) nicht
'7' ... aber
' (q) B. Briffonius De verb. fignific. — voc. “Con-
fortes."
‘ (r) L. 3. C. de in lit. dando tut. (V.44.).
. Slück's Commentar 5. Th. S. szz.
Bz

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