Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

der Streitgenossenschaft. §. io. 243
Nur mit wenigem darf ich, nach erörter-
ten Rechten der Streitgenvsseu in derDewets-
Instanz, jetzt noch die Befugnisse ihres Geg-
ners in demselben Abschnitte des Verfahrens
hinzufügen, und deshalb erinnern, daß eS
auch ihm freystehen müsse, einzelnen Confor-
ten deren Interesse theilbar ist, für ihren Ans
theil (d) einen Eid znzufchieben, während er
über die nämliche Thatfache andere Beweis-
mittel in Ansehung der übrigen gleichzeitig zur
Hand nimmt. Sehr leicht möglich ist's daß
er hierzu gezwungen ist, wenn er z. B. nur
von einem oder einzelnen von ihnen ein schrift-
liches Bekenntniß besitzt, welches die übrigen
nicht verbindet, Zeugen aber ihn» ganz feh-
len; indessen, gesetzt ein solcher Mangel an
Beweismitteln, welche gegen alle Consorten
Erfolg haben könnten, wäre auch nicht die
Veranlassung dazu, so sehe ich doch keinen
Grund ein, dem Gegner das Recht zu versa-
gen wider die theilbaren Streitgeuossen pro
rata verschiedenartige Beweismittel zugleich zu
benutzen; ein Recht, welches ihm niemand be-
zweisten würde, wenn mit jedem Genossen ein
abqesonderter Rechtsstreit eingeleitet wäre. —
Ferner hat der Gegner einer Streitgenossen-
schaft
(b) Wernhtt fclc&. obferv. tom. I. pt. 4. ob*
fcrv. 48.
Q 2

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer