Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

240 VI. Von der rechtlichen Natur
seyn, wenn ihr Interesse untheilbar ist; hin-
gegen ist er in Ansehung derjenigen Streitge-
nossen, mit welchen er in dieser Verbindung
nicht stehet, bey cheilbarem Interesse an sich
zulässig (u). Denn derjenige Consort, für
welchen er nicht zeugen darf, gewinnet
hier, nichts durch des Zeugen vortheilhafte
Aussage; für der oder des andern Eonsorlen
Interesse aber, ist dieser Zeuge nach unserer
Voraussetzung, nicht eingenommen, mithin
in Beziehung dessen nicht unglaubwürdig.
Selbst ein Streitgenosse könnte für den andern
bey einem völlig getrennten Interesse, wegen
der Streitgenvffenschafl höchstens nur ein ver-
dächtiger, allem kein unzulässiger (v) Zeuge
seyn. > ;
Wenden wir unö jetzt zur Fortsetzung
des Beweises bey einer Streitgcnossenschaft,
so ergiebt sich aus dem obigen (S. 2Z2.) wohl 1
von selbst - daß jeder Streitgenosse auch eigne -
Beweis-Einreden vorzuschützen berechtigt sey, '
und e6' verdient endlich nur noch die Art der
wörtlichen EideSabietsiung von Seiten einer
Streitgenossenschast betrachtet zu werden, der -
. . zu
(u) JVernhet lcicä. otifervat. fbrenf. t» I. p. I,
öbC. 148.
(v) Berget elcö, discept, fbreflf, t!t. -2. nbk. I«
not. s.

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