Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

der Streitgenossenschaft. & io. 23-
halb zweifelhaft werden, weil der Gegner
(Delat) vermittelst der Gemeinschaft, worin
er sich nach, geschehener Production in Anse-
hung der von den übrigen Streitaeuossen er-
griffenen andern Beweismittel befindet, eine
GewissettöverkretUttg bereits zur Hand habe;
in Rücksicht des den Eid zufchiebenoen Consors
tett, ist jene Gemeinsäraft der Beweismittel
Mit den übrigen, eine Gemeinschaft mir Orte-
ten, welche ihn gar nichts a,,gehet, Daijet
dann der Delat nur durch die Wahl und ge-
hörige Einleitung einer förmlichen, von oen
übrigen Beweisführungen unabhängigen, Ge-
wissens -Vertretung es noch abwenden kann
den pro rata ihm deferlrten Eyd anzunehmm
ober zurückzuschieben, welches er indessen viel-
leicht selbst nicht einmahl wünschen wird.
So viel, von der Wahl der Beweismit-
tel, deren sich beydkrley Gattungen von Streit-
genvffen etwan bedienen möchten; und ich füge
dem nur noch bey, daß sich der Unterschied .
der Theil- oder Untheilbarkeit des Interesse j
der Streitgenossen auch alsdann zeige, wenn^j
man die Zulässigkeit der nur wegen threv Ver-'
bindung mit ernem pvn mehreren Streitge-
nossen, folglich respecrto unfähigen Zeugen ^
untersucht. Ein solcher Zeuge z. B. eines
Conforten Vater, muß für alle unbrauchbar
ftytt-

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