Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

der Streitgenossenschaft. §. ro. 21z
Theils, einen gemeinsamen Anwalt zu bestel-
len, so allgemein geordnet, daß man hier-
bey sie auch als den Erben eines Klägers
ebenfalls obliegend betrachten kann. Es be-
währt sich aus allem dem folglich, meine obi-
ge Behauptung (S. 227.) in den Fällen ei-
ner nachher eingetretenen Vermehrung der
streitenden Personen»Zahl und der Gesichts-
punct, aus welchem die hier gewissermaßen
eintretende Verbindlichkeit zu Bestellung eines
gemeinschaftlichen Anwa/tö beurtheilt werden
muß; dies wollen auch die Worte des Gesetzes,
ne defensio per plurer fcijfa (e), incommodo
«liquo adficiat adorem.
Ganz anders hingegen beschaffen ist dev
entgegengesetzte Fall, wo, gleich von Anfang
eines Rechtsstreits an, mehrere Streitgenos-
sen als gemeinschaftliche Kläger oder Beklag-
te auftreten; hier kann daS, aus der ur-
sprünglichen Beschaffenheit einer einfachen
Vertheidigung, in dem vorhergehenden Falle
abgeleitete Recht deS Gegners, nachherigett
von der Gegenseite intendirten Verschlimme-
rungen seiner Lage zu widersprechen, noch
nicht
(e) Dies fetzt offenbar eine vorher bestandene
Einheit, ein Ganzes welches getrennt wer»
den soll, -um voraus.
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