Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

LlL VI. Bon der rechtlichen Natur
Anwalts in diesem Falle zu befehlen; deH-
derante fcilicet hoc adtore, sagt das Ger
setz(b) ausdrücklich.
Eben die Gründe, welche ich bisher anger
führt habe, um zu zeigen, wie natürlich es
fey, daß bey einer während des Rechtsstreits
eingetretenen Vermehrung der Zahl der strei-
tenden Personen ein gemeinschaftlicher Anwalt
von dieser, erst nachher vermehrten, Personen-
Zahl bestellt werde, passen freylich auf beyde
streitende Haupttheile, und die regelmäßige
Gleichheit derselben würde eS daher mit sich
bringen, daß alles dies sowohl dann gelten
müßte, wenn die Rolle des einzelnen Klägers
sich in der Folge des Rechtsstreits an Perso-
nen »Zahl vermehrte, als es seine Anwendung
stndet, wenn mit dem Beklagten sich derglei-
chen zuträgt; allein das Gesetz sagt ausdrück«
lich, ^ Aliud eft in heredibus afiöris, quibus
neceffitas non imponitur, ut per unum liti«
gent” (c), und nur bey den Theilungskla-
gen (d) ist — wahrscheinlich wegen der grö-
ßeren Schwierigkeiten, welche ohnehin mit
diesen, an sich auch doppelseitigen, Kla-
gen verknüpft sind — die Verbindlichkeit
mehrerer Erben des ursprünglich streitenden
LheilS,
(b) L. 5* f. 7* D. juch folvi*
(c) j“. flUtb L. 3l. de judiciis.
(d) L. 48« D. faroil. bereife.

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