Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

der Stteitgenssscnschast. §. io. 199

§. 10.
B) Rechtsverhaltnkß wirklicher Strertqenossen zu
ihrem Gegner. «) Umfang der Personen»
Einheit der Consorten.
Ich verlasse das Rechtsverhältniß der
Streitgenossen unter sich und wende mich jetzt
zu den Rechten und Verbindlichkeiten, welche
zwischen ihnen und dritten Personen, beson-
ders ihrem Gegner, das heißt demjenigen
streitenden Theile, welchen sie vereint bekäm-
pfen, statt sinden. Ihr gemeinsamer Gegner
steht in einer genaueren Beziehung zu ihnen
als alle anderen zur Genossenschaft nicht gehö-
rige Personen; daher verdient er herausgeho-
ben und zuerst das gegenseitige Verhältnkß
der Consorten und ihres Gegners zu einander,
vollständig erörtert zu werden. Will man
hierbey nicht blos eine Reihe einzelner Sätze,
allenfalls nach Ordnung deS Proceßgangeö,
aufzahlen, sondern das eben gedachte Ver-
haltniß auf Grundsätze znrückführen, so scheint
mir untersucht werden zu müssen, wie weit er-
strecken sich die Folgen der Vereinigung dieser
mehreren Personen zu einer gemeinschaftli-
chen Rechtsverfolgung, oder, mit andern
Worten, in wie weit können und müssen Streit-
genossen in Beziehung auf ihren Gegner als
eine einzige juristische — wenn gleich nicht
mystische (S. 26.) — Person betrachtet
N 4 wer-

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