Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

178 VI. Von der rechtlichen Natur
«er, wovon erst unten die Rede seyn wird,
als auch in Rückst'cht ihrer Verhältnisse unter
einander selbst,"wovon jetzt ein mehreres. >
Sind und bleiben die Streitgenossen näm-
lich so viel getrennte Rechts.-Subjecte, als
sie ohne diese Verbindung waren, so muß es
i) ihnen, in so fern nur von einem theilbaren
Gegenstände die Frage ist, freystehen, auch
einzeln und ohne Zustimmung ihrer Genossen,
st'ch mit dem gemeinsamen Gegner zu verglei-
chen (e), oder dem Rechtsstreite zu entsa-
gen (k). Denn ihr Disposttionö -Recht über
ihren Antheil am Gegenstände des Rechtst
streitö blieb uneingeschränkt, wie zuvor, in-
dem der Gesellfchaflszweck hier keine Theil-
nähme der Genössen an demselben erfordert;
(S. 172.) mithin stehet dem Rechrsbestanr
de eines solchen Vergleichs oder Entsagung, in
Ansehung theilbarer (Z) Gegenstände, von
diejer Seitt her nichts entgegen, und es fragt
sich
(e) arg. L. 7. K. 6. D. de paöis. Mevius pt. 8.
d. Z28. Vott ad pand. II. 15. §. 6.
(f) J. Chriftian, Schroeter D. de litis rcnunc.
Jen. 1693. c. 4. n. 18-24.
(g) Ueber untheilbare Gegenstände hat näm,
lich, wie bekannt ist, von mehreren Theil-
habern kein einzelner allein ein Disposttions-
recht. arg. L.. 24, l). de ferv, pracd* ruft.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer