Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

- böy ünelausulirten Mandaten, r 5 s
' daß es zugleich die Ladung an den Im-
petrate» enthalte, vor Gericht zu er,
- scheinen, um entweder die geschehene
Befolgung des Mandates anzuzeigcn,
oder aber seine, den Gesetzen nach zu-
lässigen Einreden dagegen vorzubrtn-
gen (-);
so bemerkt uns dagegen Martin in seinem
trefflichen Lehrbuchs des teulschen gemeinen bürs
gerlichen Processes (b), daß nur im reichsge,
richtlichev Processe eö dem Zmpetraten obliege,
Parition zu dociren; und eö scheint dieser Ge,
lehrte daher, die Verbindung einer Citation
mit dem unbedingten Mandate keineswegs für
nothwendig, nach gemeinem Rechte, zu hal-
ten. .. . /;t/ ;
Martins Lehre ist diejenige, welche die
Praxis beynahe der mehrsten reichsständischen
Gerichte huldigt, — mir wenigstens ist, zu-
mal von unteren Gcrichksstellen, beynahe noch
kein, mit einer Citation verknüpftes Mandat
vorgekommen. Danz dagegen hat.die, reichs-
gesetzlich den reichsstandischen Gerichten anbe-
fohlne Rückstcht auf die Normen des kamnrer,
gericht-
Grundsätze der summarischen Processe.
§■ ly-
(b) §. S50, not. b.

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