Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

240 • ' IV. Ueber die. Frage:

•- ' : §- TI. '
Der Hr. Hofrath Gönner gesteht (K)
'selbst ein ,' daß die jeder Art der Intervention,
nämlich der Haupt r und aceessorischen , eigenen
Verhältnisse nicht ohne große Beschwerde in
einem Gegenstand vereint werden können. Al-
-Lein dieses ist gerade ein Beweis, daß man,
wid es aus dem bisher gesagten erhellet, nicht
nöthig hat, ja daß es sogar widersprechend
ist, eine dritte Art der Intervention, nämlich
eine gemischte, anzunehmen.
Die gemischte Intervention, fährt der
Herr Hofrath Gönner weiter fort, habe
"0 mit der Hauptintervention dieses ge*
,,mein, daß der Intervenient sich auf ein
„Recht gründet, welches ihm eigen und vom
„Rechte des Theils, welchem er beysteht,
„unabhängig, folglich selbstständig ist.
,,s) Mit der Nebenintervention habe sie
„dieses gemein, daß der Intervenient dabey
„ein gemeinsames Interesse, einen gemein-
„samen Endzweck mit einem der strei-
kenden Theile wider den andern hat; daS
„selbstständige Recht des Intervenienten
„muß für den-Zweck einer Partey eine ge-
„meinfame Richtung haben?'
DaS
00 a. a. O. §. XXL

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