Full text: Volume (Bd. 1, H. 1/2 (1829))

2. Beweis-Mittes. uz
i. die Beweis - Gründe, b. k. diejeni-
gen Gründe der Ueberzeugung des Richters,
welche er durch die Parcheyen erhalten kann (g);
2. die
fe, welche eine nothwendkge Folge der dop,
pelten Bedeutung Eines Ausdrucks ist, könn-
te hier leicht vermieden werden, wenn man
den Ausdruck Beweis »Grund unter die
Kunstwörter des Civil-Processes aufnehmen>
und den Ausdruck Beweis-Mittel nur in
der oben unter Nr. 2. angegebenen Bedeu-
tung gebrauchen wollte. — Herr von Le-
ven ar hat sich (in der Theorie der Beweise)
des Ausdrucks Beweis-Grund bedient (so-
gar in der Überschrift des zweyten Ab,,
schnitts seines Buchs), aber hernach dock'
' wieder statt dieses Ausdrucks den Ausdruck
Beweis - Mittel gebraucht. (S. die gleich
folgende Note.)
<g) In diesem (nur nicht völlig so, wie es oben
geschehen ist, bestimmten) Sinne nimmt daö
Wort Beweis-Mittel Tevenar (in der
Theorie der Bew. im Civil-Proc. S. 72.),
wenn er alles das zu den Beweis-Mitteln
rechnet, was den Grund enthält, warum
etwas-für wahr angenommen wirb. Auch
s. Gönners Handb. II. @.416. — In die-
sem Sinne nimmt man den Ausdruck Be-
weis-Mittel, wenn mandas Geständniß
ein Beweis-Mittel nennt. (S.Tevenar
a. a. O. S. 77. 78. Grolmann gerichtl.
Verfahren §. 82.). — In diesem Sinne
könnte_ man die mündlichen Aussagen der
Magaz. f- d. bürg. proz. 1.1. H ?CH3

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