Full text: Volume (Bd. 3 (1811))

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Stimmungen in den allgemeinen vom Mandats-Con»
tract geltenden rechtlichen Grundsätzen, angewandt
auf den liier in Frage stehenden Zweck, den Er-
werb des Besitzes , bestehen 3öa). Es scheint daher
zweckmäfsig, sogleich zur Lehre von dem Verluste
des Besitzes überzugehen.

§. 6.
Da das Wesen des Besitzes gerade in den beiden
Puncten, körperliche Detention, und animus possi-
dendi besteht, so folgt schon umnittelbar hieraus,
dass, sobald wie diese Veibindung aufhört, und
eines jener beiden Glieder wegfällt, auch der Be-
sitz aufhört, folglich dessen Fortdauer darauf be-
ruht, dass factum und animus zugleich vorhanden
seyen. Da nun die Fortdauer des Besitzes eben so
wie der Erwerb desselben durch fremde Hand-
lungen begründet sevn kann, so sind es im Ganzen
drey Puncte, welche hier in Betrachtung kommen,
i) Das Factum oder das physische Verhältnifs
zu der besessenen Sache, wodurch es uns mög-
lich
36 a) Dafs das franzosiche Recht bey dem Besitze ein
solches Verhältnifs der Repräsentation überhaupt
anerkenne, liegt in der Natur der Sache, und er-
hellt aus Artik. 2228, 2230, 2231, 2236, 2238. Cara-
baceres ad art. 2076. THscuss. du C. C. vol, II.
p.696. — Welche Personen als Mandatare für An-
dere den Besitz erwerben können, darüber S. Hut-
teau zu Pothier trt de la poss. not, 20, p.51, 52.

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