Full text: Volume (Bd. 3 (1811))

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sagt, dafs nämlich der Pächter den Zehs*
den, welchen er, so zu sagen, propter
locationem leidet, selber tragen muss.
Nur darin weicht hier das französische
Recht von dem römischen ab, dass nach
dem letzteren der Verpächter den Päch-
ter, in so weit es durch die Klagen«
Cession möglich war, .schadlos halten
mufste, welches nun nach dem erste-
ren nicht mehr Statt findet, da der Päch-
ter proprio nomine soll Magen können.
Die Gründe, warum diese Artikel nur
diesen Sinn haben, und nicht von pos-
sessorischen Klagen verstanden werden
v können , sind leicht aufzufinden, und,
\ wie ich glaube, überzeugend y denn 1)
ergiebt sich dieser Sinn aus, den über
diese Artikel vorhandenen geheimen
Verhandlungen des Staats-Rathes 22);
\ sodann
22) Der Entwurf des Artikels, der Gesetzgebunge-Section
enthielt nämlich noch den Zusatz: “et a demander
„metue, sHi y a'Heu, une dcuniuiuum de pri* nü-
„vant ce qui est dit h Hart. 1726,” Diefs fand man
widersprechend, M. Lacuee dit qu*ii est contra-
dictoire de decharger le baiileur de toute garamie
du trouble apporte par des voies de fait ä ia jonis-
eance du. preneur, et d’autoriser cependant celui * ci ä
reciaaier «ne diiiumiiion de priK, — , M. Regna ud
de

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