Full text: Volume (Bd. 3 (1811))

29.2. Ueber die beiden wichtigen practischen Fragen: I. findet im westphälischen Civilprocesse eine Abkürzung der gewöhnlichen Vorladungsfristen nur in summarischen, oder in allen Sachen, im Falle einer rechtmässigen Ursache statt? und II. wird zur Abgabe eines Contumacialerkenntnisses die Reproduction der Vorladungs-Urkunde erfordert, oder, mit anderen Worten, muss der der um ein Contumacialerkenntniss nachsuchende Anwald des Klägers die gehörig geschehene Behändigung der Klage und Vorladung, mittelst Vorlegung der Vorladungs - Urkunde des Huissiers, bey seinem mündlichen Vortrage nothwendig beweisen? (Fortsetzung der im vorigen Stücke abgebrochenen Abhandlung)

502

B.
lieber die beiden wichtigen -praeliseben Fragen:
I. findet im westphälischen Ci/oiLprocesse eine
Abkürzung der gewöhnlichen Ihr ladungsfri-
sten nur in summarischen, oder in allen
Sachen, im Falle einer rechtmäfsigen Ursache
statt?
und
II. wird zur Abgabe eines Contumacia!erkennt-
nisses die Reprodaction der Forladungs - Ur-
kunde erfordert, oder, mit anderen Wirten,
mufs der um ein Contumacialerhenntnifs nach-
suchende Anwald des Klägers die gehörig ge-
schehene Bekändigung der Klage und Forla-
dung, mittelst Forlegung der Forladungs-
Urhunde des Huissiers, bey seinem mündlichen
Fortrage nothwendig beweisen?
Von
dem Herrn Tribunalsprägidenten Rosenthai
in Verden.
Fortsetzung der im vorigen Stücke abgebrochenen
'Abhandlung*
Gleichfalls glaube ich die
ad II aufgeworfene, nicht minder praktisch-wich-
tige Frage gegen Herrn Tribunalrichter Oester-
ley noch jetzt beantworten zu dürfen. Denn
a) ist

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