Full text: Volume (Bd. 3 (1811))

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bey beweglichen Sachen, und Betreten
mit den Füfsen bey Grundstücken xl).
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11) Es liefse sich freylich die Frage aufwcrfen, ob ei-
nes Theils die einzelnen, oben nahmhafc gemach-
ten Fidle, wiirklich von dem Gesetzgeber als fictae
apprehensiones angesehen, und nicht vielmehr als
einzelne, unter dem Begriff der natürlichen Appre-
hension, enthaltene Arten aufgeführ^ seyen; und an-
dern Theils ob, wenn auch dieses der Fall wäre,
daraus gleich der Schlufs gemacht werden dürfe,
. dafs man den Begriff der natürlichen-Apprehenaion
rmr auf die unmittelbare Berührung des eigenen
Körpers eingeschränkt habe. Allein i) müssen die
aufgeführten einzelnen Fälle, schon um deswillen,
als fictae apprehensiones angesehen worden seyn,
weil sie von der nelivrance reelle ausdrücklich di-
stingüirt werden,, zu welcher sie doch im eufge*
gengceetzten Falle, wenn gleich nur als einzelne
Arten derselben, würden gerechnet werden müssen;
sodann sind 2) diese Fälle', so, wie sic der C. N„
zur Bewürkung einer delivrance für hinreichend
annimmt, auch nicht nach den Grundsätzen des Rö-
mischen Rechtes unter dem Begriffe der natürlichen
Apprehension enthalten,, denn a) weifs das Römi-
sche Recht nichts vom Erwerb des Besitzes an Ge-
bäuden, durch die UebeTga.be der Schlüssel zu den-
selben. Dafs das französische Recht diese Schlüssel
als symbolisch ansieht, erhellt‘daraus, dafs man ca
bey den Schlüsseln nicht hat bewenden lassen, son-
dern der Uebergabe der das Eigenthum bewähren-
den

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