Full text: Volume (Bd. 3 (1811))

fall, dafs in dem Exemplar der neuen Ausgabe des
ersten Theils der Procefsordnung, welches ich er-
halten hatte, die ersten Bogen noch von der alten
Ausgabe, und nur die letzten Bogen neu waren.
So mufste es dann freilich kommen , dass ich eine
neue Ausgabe vor mir zu haben glaubte, indessen
es gröfstentheils die alte war Zwar bemerkte ich
schon früher die Verschiedenheit des Diucks-, allein
da dieses öfters der Fall ist , so war es mir auch um
so weniger auffallend, da die Seitenzahlen pafstem
Nachdem ich mir ein anderes Exemplar verschafft
hatte, fand ich, dafs jener LTfcbe'rsetzungsfehler im
37. Art. verbessert sey, daher die Note 52 wegfällt,
— und dass im LgAten Artikel der Ausdruck “huis-
sier ordinaire” ganz weggelassen ist, daher es dann
auch.der Conjectur Seite 357 meiner Erläuterung
nicht weiter bedarf. Die in jenem Artikel allge-
mein verlangte Bescheinigung, kann keine andere
seyn, als welche der Audienz Huis^ier oder der
hey dem Friedcrisgerichte angestellte Huissier aus-
stellt, je nachdem die Streitigkeiten vor mehreren,
Tribunalen oder Friedensgerichten angebracht sind. ,
Nach dem Legten Artikel soll nämlich die Insinua-
tion der Vorladung den Anwälden geschehen, «und
dieses besorgt bekanntlich nur der Audienz Huis-
sier. Ich habe mich zu dieser Anzeige verpflichtet
gehalten, um einem Vorwurf zu begegnen, welchen
man der neuen Ausgabe der Procefsordnung oder
mir zu machen bewogen seyn könnte, da der von
mir oben angegebene, gewifs sehr seltene Zufall
wohl nicht vermuthet werden konnte.
Oesterley.

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