Full text: Volume (Bd. 3 (1811))

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b) Indessen auch abgesehen davon , dafs bey die*
sen Rechten schon aus dem Grunde kein Besitz
Statt findet, weil sie Handlungen zum Gegen*
Stande haben, welche, abstrahirt von allen
ihnen zum Grunde liegenden Verbindlichkeits*
gründen, immer als Handlungen der freyeri
Willkühr angesehen werden müssen,so kommt
doch hier noch der Umstand in Betrachtung,
dats eine ununterbrochene Ausübung des Rech«»
tes, durch welche der Erwerb des Besitzes des*
selben bedingt ist, hier nicht möglich ist, eben
weil die Ausübung des Rechtes immer von .
einer menschlichen Handlung abhängt. Die
Ausübung dieser Rechte enthält also nothsven-
dig eine Zvveydeutigkeit, welche der Begrün*
düng eines eigentlichen Besitzes immer im
■yVege steht 92d). Eine gesetzliche An wen*
düng
Eigenthiimers meinen Weg mit Gewalt über sein
Grundstück nehme, selbst wenn ich auf dem Wege
Anlagen treffe, die die, Servitut zu einer sichtbaren
machen würden.
92a) Es findet hier gewifs sehr treffend seine Anwen-
dung wag Aibieeon in seinem Piapport au tribu^
nat etc, voLU, p, 138. von der Verjährung der ser*
vitudes discontinues sagt: la poisession ne se rnatf-
festant pas necessairement pur des acles assez sui*
vis on assez frequens pour faire snpposer le con*
ccntement, meme iorsqtVil n’y auroit pas eu de ccm*
ttadictiori

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