Full text: Volume (Bd. 3 (1811))

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tract erwiesen werden konnte 5J), und man
wahrscheinlich in neueren Zeiten bey dieser
alten Gewohnheit geblieben ist, wenn gleich
die neueren Gesetze zur Gültigkeit eines Con-
tracts nirgends einen schriftlichen Aufsatz
erforderlich machen.
ad 3. Diese aus der Jurisprudence entlehnten
Worte scheinen meiner Behauptung entge-
gen zu stehen; allein ich mufs hiergegen
bemerken, dafs diese Worte nicht Aussprü-
che des dispositiven Theils .eines Ur-
theils, sondern Aussprüche der Heraus-
geber der Jurisprudence sind. Es tref-
fen diese Worte nicht direct die von mir
aufgestellte Frage , sondern eigentlich nur
die Frage: Ob Jemand, der mit einer Per-
son versprochen ist, gegen deren Heirath
mit einem Dritten Opposition einlegen
könne? wie die hier entschiedenen Falle
Nachweisen. Sollte man dieses bezweifeln:
so verweise ich auf die eigenen Worte der
Herausgeber an einem andern Orte.
Nous avons amplement retrace (sagen sie
Tom. 8- P. 326. 327.) la Je'gislation sur les
fianqailles ou les promesses de mariages et
leurs effets. P 9. et suivantes du Ze Vol. de
cet ouvrage.
22) Jurisprudence du C. C. Tom. 5. P. 13.

V.

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