Full text: Volume (Bd. 5,1 (1813))

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tigt, und es kann nicht zulässig seyn,
von einer Ausnahme, welche'das Gesetz he-
itimmt, auf andere nicht genannte zu
schliefsen.
Wenn ich glauben darf, durch diese
Bemerkungen, den für die gegenseitige Mei-
nung aufgefiellten Hauptgrund entkräftet zu
haben, so bemerke ich nur noch in Bezie-
hung auf die in diesem Magazin, früher
entwickelten Gründe (Bänd 4. S. 559), dafs
auch die neuefie Jurisprudenz in Frankreich
für die Rechtsbeftändigkeit der Authorisä-
tion des Ehemannes entschieden hat, ein
Umstand, der bey zweifelhaften Fällen im-
mer von grosser Erheblichkeit ift. Nach-
dem nemlich in einer Rechtssache bey dem
kaiserlichen Gerichtshöfe zu Genua ein Ur-
theil angefochten war, welches in erfter In-
fianz die Verbindlichkeit einer Ehefrau als
nichtig erklärt hatte, weil sie nur von ih-
rem Manna äuthorisirt war, und der Ap-
pellat alle Gründe wörtlich angeführt hatte,
welche in dem oben erwähnten Anträge des
Hrn, Castagneri enthalten wären, erkannte
das Appellationsgericht folgcndcrmaafsen :
Nach Ansicht der Art. 217. *123. 1124.
und 1431 des C. N., und in Erwägung,
dafs die Ehefrau unter Authorisation ih-

res

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