Full text: Volume (Bd. 5,1 (1813))

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seyn, nicht ankommen kann; genung dafs
die Kinder in die Stelle der polt temp. publ.
decret. verßorbenen Eltern rücken, sondern
auch wenn man in Betrachtung nimmt, dafs
in Absicht der Descendentenfolge der Lehn-
besitzer in der geraden Linie von einer Iie-
präsentation in der That eben so wie in
der Seitenlinie nur dann geredet werden
kann nicht etwa wenn Descendenten der
Lehnbesitzer, weil sie selblt unmittelbar be-
rechtigt wären, im Lehne folgen, sondern
gleichfalls nur, wenn sie in Absicht der
Lehn folge, von welcher sie tempore publi-
cat. ,decreti durch die Exifcenz ihrer Eltern
ausgeschlossen waren, an die Stelle dieser
noch vor den Lehnbesitzer verßorbenen El-
tern treten, wornach letztere also nicht den
wirklichen Lehnbesitz, sondern nichts als
ihre Hofnung zur Lehnfolge auf diese Des-
cendenten übertragen haben.
Ein ganz falscher diesem Princip wi-
derftreitender Grundsatz ilt es daher, anzu-
nehmen, es beruhe bei diesem nochmaligen
Vorbehalte der Lehnfolge etwas auf dem
Verhältnisse des Lehnfolgers zu dem letzten
Lehn-

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