Full text: Volume (Bd. 5,1 (1813))

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tioft an, dem erwählten“ Wohnsitze der Ap-*. '
peljaten zu vertheidigen, und aufserdem aus*
zuführen suchten, dafs, .wenn dieselbe wirk*
lieh an einer Nichtigkeit leide, diese durch,
die Beftellung eines Anwaides von Seiten
der Appellaten, ohne dafs diese zuvor jene
Nichtigkeit vorgeschützt, als gehoben ange».
gehen, werden müsse. '
Der Gerichtshof zu Colmar sprach hier»
auf. am z6.. Augufi igog folgendes Erkennt-
jaifs aus:
In Erwägung, dafs, dä die Appellaten,
welche*.in: beträchtlichen Entfernungen von
einander wohnen, zu ihrer Ke p emlichkeit
und ohne Zweifel in der Absicht um sich
Koften zu ersparen, bey der von ihnen be-
würkten Insinuation des Erkenntnisses el-
fter Iriftanz, einen Wohnsitz erwählt hat-
ten ; eg auch natürlich war,, dafs die Appel-
lanten ihre Appellationsanzeige an jenem er-
wählten Wohnfitze infinuicen Hessen wie fie
dies an jedem andern bey einem blofsen Pri-
vatmanns pr wählten Wohnfitze hätten thiip
können; >
Dafs ferner die Appellaten ihren Nieh-
tigkeitsgrund gleich bey der Beftellung eines
Anwaldes Vorbringen mufsten; und dafs fie,
indem fie lieh auf die Hauptsache einlie»'
fsen,

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