Full text: Volume (Bd. 5,1 (1813))

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machtes Legat, welches ihr 3er Vater, we-.
gen einer ihm nicht anständigen, von def
Tochter beabsichtigen ^ungleichen Heyrath,
voremhieltj zuerkannt worden.
Als der Kläger, in Gemäfsheit des vom
Cassationshofe ertheilten Zulasscmgs - Decre-
tes die Beklagte vor jenes Gericht vorladen
liefs, hatte sich letztere bereits an einen
gewissen Brichot verheyrathet; deshalb fügte
der Kläger, welcher wohl einsah, dafs jener
Umstand ihm die Verbindlichkeit auferlegte,
die von ihm erlassene Vorladung zu regula*
Zijireh, derselben noch eine an die Beklagte
gerichtete Aufforderung hinzu, sich authöri-
siren zu lassen; übrigens » wurde dem Ehe-
mann selbst weder eine Vorladung noch
eine Aufforderung zur Authorisation seiner
Ehefrau insinuirt.
Hie Beklagte und deren Ehemann tru-
gen hierauf, weil dem Jetztern keine Auf-
forderung zugegangen sey, darauf an,, die
Vorladung für nichtig, und das Recht zur
Cassation selbst für verfallen zu erklären,
und sachten diesen Antrag durch den Arti-
kel 21Z des C. N. und durch die Auctorität
Pothiers in seinem traite de la puisstmee
du mari Nro. 50. zu begründen.
Der

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