Full text: Volume (Bd. 5,1 (1813))

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Z. und wäre eine solche Frifibeftimmung
nicht auch in Hinsicht der Erben der
Wittwen und volljährig Gewordenen
nölhig ?
Er antwortete darauf:,
In dem Betracht, dafs die erfte Frage
nicht zweifelhaft seyn bann, da, wenn nach
der Vorschrift des 219L Art. des C. N. die
Bescheinigung der geschehenen Deposition
des Uebertragungs - Vertrags, bey Lebzei-
ten des Ehemannes und während der Mino-
rennität des Gurahden, der Frau, und resp.
dem Gegenvormunde zu insinuiren iß, die-
ses um so mehr dann geschehen mufs, wenn
durch den Todt des Mannes und das Ende
der Minderjährigkeit, die Frau und det Cu-
rande in den unbeschränkten Besitz ihrer
Rechte gesetzt sind; daher denn auch folgt,
dafs die gedachte Insinuation auch ihren
Erben oder sonftigen Repräsentanten ihrer
Rechte geschehen müsse.
In Erwägung ferner, soviel die beiden
andern Fragen betrifft, dafs die Erwerber
eines mit Legal - Hypotheken beschwerten
Grundftücks von Ansprüchen, welche dar-
aus hergeleitet ‘ werden können, frey sind,
wenn ^ sie die Mittel zur Hand nehmen,
welche - der Code Napoleon und 'das Gut-
, ' ach-

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