Full text: Volume (Bd. 5,1 (1813))

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'feri, kann man wohl' als ansgemacht an-
nehmen Auch hat die. Berechnung
derselben, in sv fern der Gegenftand ■ der
'Beschwerde in einer Schuldforderung he-
"lieht, deV einer Schatzung nach Geldwerthe
'Fähig, und .‘'überhaupt'- durch eine Werth-
summe beltimmt ilt, gar feine Schwierigkei-
.ten. Erreicht das Interesse, welches der Ap-
pellant bey der Abänderung des gravirenden
■ Erkenntnisses hat, die Appellationssimime
nicht; so fieht der-Appellation der Mangel
- der Devolution entgegen, der Appellations-
hof ilt. alsdann incompetent, und wenn er
eine solche Appellation annehmen, und im
der Sache erkennen wollte, würde sein Ur-
tlieil cassirt werden können **). . .
, , ; , . Zwei*

' *) Schreiben des Herrn Jüftizminifters vom 2g.
März' >8ro. in Oe/iericy Magaz. 1!. egg. von
Stromleck Handb. §.^584. Durch das am 25.
November 1812, genehmigte' Gutachten- des
Staatiraths ift die oben angeführte Meinung
nun auch'gesetzlich gebilligt. '
- König], Decret vom 20. Mai 180g. Art. 37.
Nro. 2» Bey der Cassation scheint jedoch vor-
: , ausgesetzt werden zu müssen, clafs entweder rlor
Appellat die Einrede der -fehlenden Summe
; opponirt, oder das mihiltere public den Man-
. . ' - . - ----- ' ' gcl

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