Full text: Volume (Bd. 5,1 (1813))

K2

ttchte erkennen in erfter und letzter Inftanz
in allen Schuldforderungen und solchen Kla-
gen, welche bewegliche Sachen betreffen,
bis zu dem Werthe von 1000 Franken :an
der Hauptsumme; bey- unbeweglichen Sa-
chen aber , wenn der Hauptgegenfiand be~
ftimmt 100 Franken an jährlichen Renten
oder Pachtgeldern ausmacht *)". Der Arti-
kel 553. der Rurgerl. Procefsordnung ver-
fügt: “die Appellation (an die Appellations-
höfe) ist nicht zulässig, wenn zwar der
Gegenstand des Rechtsstreits, objectum litis,
überhaupt die Appellationssumme erreicht,
gleichwohl die durch das vorige Erkennt-
nifs zugefügte Beschwerde, summa gravami-
nis, dem Werthe nach jener Summe nicht
gleich kommt.5' Der Gegenstand der Be-
schwer-

mir nicht geftattet, auch die übrigen Abhand-
lungen schon jetzt sämmtiich abdrucken zu
lassen , sie erfolgen aber gewifs in dem nach-
ften Heft. d, H.
*) Die Friedensgerichtc erkennen ohne Appella-
tion in allen , blofs persönliche und bewegli-
che Sachen betreffenden Klagen , bis zum Be-
lauf von 74 Franken. Königh Decret Pit. 6.
Art. 2. Königh Decret vom 30* Jan, 1812, Von
der Berechnung dieser Summe s. in Oeßerley
Magazin II. 29g.

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