Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

50

keit der Befchuldigung, als auch wegen des
Zufammentreffens ausserordentlicher Umfian-
de werth zu feyn, einen Platz in diefer
Sammlung einzunehmen.

Ein Todes-Urtl^eiLhat diefen traurigen
Procefs geendigt. Ein^Beyfpiel mufste noth~
wendig gegeben wer deiv^wenn es gegründei
iÜ, dafs der Verurlheilte gr^ufam genung war,
die Gefährtin feines Lebens HU ermorden, an-
statt fie zu beschützen, und 2^1 lieben! Abe*
haben die Gefchwornen, welche ihn füi
schuldig erklärten, lieh nicht geirrt? — bey-
nahe mufs man es fürchten, .weniK man fpä-
terhin den von Breffon bekannt gemachter
Auffatz gelefen hat. Wenn ein fb ausgezeich-
neter, und achtungswürdiger SachwalteV wi<
er, nach Öer Verurtheilung feines Clien^er
die Unfchuld d^fleiben fo beharrlich und
fentlich behauptet ; Io darf man wohl an
neh

xichtlicher Beredfanikeit. Ich beklage dal
es mir nicht möglich war* ihm in unfere
Sprache den Glanz wiederzugeben* den tnai
im Originale bewundern mufs.
Möchten wir doch, recht bald at\ch von dei
Vertlieidlgern in unfern Gerichtshöfen ähnlich
Mufter mittheilen kennen J .

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer