Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

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Wahrlich, um eine fo graufame Anwendung
eines neuen Gefetzes' rechtfertigen zu kön-
nen, roiifste lieh das Gesetz felb.fl lehr aus-
drücklich und bestimmt, dafür erklärt ha-
ben, — und das hat es doch nicht gethan.
Warum sollte denn der Richter fein Gefühl
gegen jene unglücklichen Gefchöpfe, unter
denen gewiss manches unsres Mitleids werth
ist, bis zu einem solchen Grade unter-
drücken ! -
Ich glaube daher, dass alle Paternitäts-
klagen, welche schon vor der Einführung
des C. N. anhängig gemacht waren, nach
den Grundsätzen des altem Proceffes behan-
delt und entschieden, dass bey ihnen jedes
überhaupt zufällige Beweismittel geftattet:
werden müde, und dafs auch auf ixe die
Vorfclirift Seiner Excellenz des Hrn. Jufiitz-
Minifiers in dem Circularfchreiben vom 2Zten .
Jan. igoZ. an die Präsidenten der Tribunale
feine volle Anwendung findet:
a°. On a demande', qu’elle eit l’application
du Code aux affaires pendar.tes et in-
dc'cifes ? '

Elles

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