Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

574

in feiner' Gegenwart, zum Beweife feine»
freyen und unbezweifelten Willens abgefafst
feyen;
Dafs, wenn man dergleichen nicht le-
gale, nicht folennelle, nicht sichere, nicht au-
thentifche, nicht ausdrückliche und förmli-
che Anerkennungen zulalTen wollte, die nur
mit einer Privatunterfchrift versehen lind,
und nichts als Anzeigen bilden, um aus ih-
nen Präfumdonen herzuleiten, mehr oder
weniger entfernte Folgerungen aus ihnen zu,
ziehen, und aus ihnen eine gerichtliche Instru-
ction zu bilden, deren Relültat eine im-
mer willkührliche Entfcheidung wäre —-
man dadurch zulalTen würde, dafs die Tribunale
immer aufs neue fich auf Untersuchungen
der Vaterschaft einlaflcn dürften, über die
, unsere neuen Gesetze dochA so entscheidend
sprechen. (Art. Z40.) Dafs Ixe alle die Miss-
brauche der alten Gesetzgebung wieder her-
beyfiihren, und aufs neue das Schickfal der
Familien dem Zufalle, der menschlichen Prä-
sumtion, den Folgerungen aus Thatfachen
oder aus Raifonnements und der willkührli-
chen in den verschiedenen Tribunalen im-

mer

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer