Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

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Dafs, fo wie <Ias eheliche fand, oder
welches lieh für ein solches ausgiebt, dem
durch daJTelbe in Anfpruch genommenen
Vater gänzlich als fremd angesehen wird,
feyesnunin Rücklicht der Kindfchaft oderin
Ansehung der Erbrechte, weil es keine ge-
setzlichen Beweife von einer gesetzlichen Va-
terschaft beybringen kann; das uneheliche
Kind ebenfalls feinem natürlichen, in An-
spruch genommenen Vater in den Selben Rück-
lichten durchaus fremd bleibt, wenn es keine
gesetzlichen Beweife der natürlichen Vater-
Schaft beybringen kann;
In Betracht zweitens. dafs der. Beweis
der natürlichen Vaterschaft nicht anders ge-
führt werden kann, als durch die gesetzliche
und freywillige Anerkennung des Vaters;
Dafs drittens diefe Anerkennung nur
alsdann legal und folglich auch gültig und
wirksam ist. in fo fern Ixe in einer authen-
tischen Urkunde, nach/dem 354. Art. delTel-
ben Gefetzb. enthalten ist;
dafs viertens ein authentisches Docu-
ment nur ein solches ift, welches von ei-
nem öffentlichen Beamten nach den vor-
gefchriebenen , Formen abgefafst, oder
auf-

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