Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

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chung der Haitptgefichtspunct gewefen fey,
den die Verfaffer des C. N. vor Augen gehabt
haben, undauf welche auch bey Einführung des
Ca/Fationsinltitutes ganz vorzüglich reflectirt
worden fey. Immerhin mögen die frnnzöfi-.
fchen Gefetzgeber diefe an fleh höchft lobens-
•werthe Abficht gehabt haben; eine andere
Frage bleibt es aber, ob fie ihren Zweck
durch den C. N. allein werden erreichen kön-
nen; Die Erreichung eines Zwecks läfst lieh
ohne das .Vorhandenfeyn hinreichender Mit-
tel nicht denken, und wenn man daher zu-
geben mufs, dass der C. N. bey weitem nicht
alle Verhältnisse des Privat rechts umfafst,
dafs er in dieser Hinficht manche zur Zeit
noch unausgefüilte Lücke enthält; fo darf
man auch von ihm jene idealifche Einheit
der Rechtsprechung in bürgerlichen Rechts-
verhältnissen nicht erwarten; man mufs die-
jenigen Rechtsmllitute, welche ganz aufser-
feinem Gebiete liegen, nach altern Rechte,
wäre dieses auch in den verschiedenen Pro-
vinzen unfers Königreichs noch fo verschie-
den, beurtheilen, oder aber in Ansehung ih-
rer eine völlige Rechtslofigheit geltatten.

B.

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