Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

ich als Bafis der nachfolgenden Unterfucliung
den Grundfatz auffieUe :
,,die Aiislegnng der Worte des weftphä-
„lifchen Puhlicationsdecrets darf durch-
„aus nicht in der Difcuffion des fran-
„zöfifchen Staatsraths über das fran-
„z 6 fi f che Publicationsgefetz. gesucht wer-
„den, sondern der weftphälifche Inter-
pret darf in Ermangelung anderer Inter-
.„pretation'smittel .blos den allgemeinen Re-
geln von der Interpretation der Gesetze
„überhaupt folgen”.
Diefe Bemerkung fehlen mir anfänglich
fo einfach und einleuchtend zu feyn, dafs
ich glaubte, man würde fiatt alles Beweifes
jmr darauf aufmerkfam zu machen nöthig
haben. Denn das franzöfifche Reunionsge-
fetz und das weftphälifche Publicationsue-
cret lind und bleiben, wenn fie auch in den
Worten vibereinftimmen, immer zwey ganz
yerfchiedene, von einander ganz unabhängi-
ge Gefetze. Jenes ift ein von Frankreichs
gesetzgebenden Corps decretirtes und für
Frankreich publicirtes Gefetz, diefes ift ein
von dem Regenten Weftphalens für fein Kö-
nigreich erlaflenes Decret. Jenes kann alfo
auch

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