Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

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der auf Wilhelm Stietz ruhende Verdacht
noch immer dringender geworden ift, allein
da niemahls Nachricht darüber eingegangen
ift, wohin lieh der rtiuthmasliche Mörder
gewendet habe, und an welchem Orte er
lieh aufhalte, fo ift denn auch die General-
Unterfuchung nicht weiter verfolgt und ein
weiteres Nachforfchen nach dem Thäter un-
terblieben. -

Am -SSten. März 1509 zeigte der im
Gefangenhaufe zu Heiligenftadt iuhaftirte und
wegen Diebereyen in Unterfuchung befind-
liche Inqnifit Carl Stadler, welcher ebenfalls
aus Martinfelde gebürtig ift, an, dafs der
Mörder der Dohnfchen Eheleute, der ihm
bekannte und aus Martinfelde gebürtige
Wilhelm Stietz, .lieh feit feiner Flucht in
Nordhaufen aufgehalten habe, Und dafelblt
uych aufhalte.
Durch diefe Anzeige wurde deflen Ver-
haftung zu Nordhaufen verfüget, und der-
felbe, nachdem er von dem unterfuchtnden
Richter dafelbft, verhört war , in das hiefi-
ge Gefangenhaus abgeliefert.

Dafs

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