Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

■ Es fcheint aber das Gegentheil, däfs
nämlich durch die Infmuatiön des Erkennt-
niffes- die- Appellations - und E e w eis fr i ft en
auch für diejenige Varthey, welche das ab-
gegebene Erkenritnifs ihrem Gegner hat in-
firiuiren lallen, zu laufen anfangen,
i. aus der gleich darauf folgenden Ztelle
des angezogenen Artikels hervorzugehen,
welche alfo lautet :
\ ' '
y,der, gegen welchen die Appellation ge-
dichtet wird (Appellat), kann, fo lange
„noch das mündliche Verfahren nicht ge-
schloffen ift, die Appellation beiläufig
„einwenden, wenn er gleich das Erkennt-
„nifs ohne Widerfpruclv hätte infinuiren
„laffen”. '
Es iß ganz unverkennbar, dafs hier von
der fchon nach dem gemeinen Proceffe (L.
39. pr. C. de appellat.) ßatt habenden ad-
haefione appellationis die Rede ift, vermöge
welcher der Appellat, wenn er gleich wider
das in erfter Inßanz abgegebene Erkenntnifs
keine- Appellation ein gewandt hatte, dennoch
die von feinem Gegner ein gewandte Appel-
' ‘ lation

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