Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

Sache aüfmerkfam machen. Ohne Zweifel
tritt hier die 3>ioUiwendigkeit ein, d<»!s für
den. als abwefend vermutheten, unverilni-
digten Beklagten etwas gefchehe. Ift es nach
Art. 112. des N. G. fchon Pflicht, für den
Abwesenden, welcher keinen Bevollmächtig-,
ten für lieh bestellt hat, von Gerichtswegen
■zu forgeri, wenn ohne diese Vorsorge sein
zurückgelassenes fTertnögen ganz oder zum
Theil in Gefahr kommen würde; warum
sollte denn nicht' das Intereffe des Ab-
wesenden eine gleiche Aufmerksamkeit ver-
dienen, wenn es auf die gänzliche Auflösung
eines feiner wichtigsten Verhältnifle angese-
hen ist, welche gewöhnlich auch die bedeu-
tendsten Folgen für fein Vermögen hat. Was
könnte, möchte man denken, den königli-
chen Procurator in einem solchen Falle hin-
dern, bey dem Gerichte des letzten bekann-
ten Wohnorts des Abwesenden auf die Er-
nennung eines Curatori für den unverthei-
digten Beklagten, und zu diesem Zwecke»
auf eine vorläufige fummarifche Gonltatirung
feiner Abwesenheit anzutragen ?
Vielleicht wird lieh aber der Procurator
des Königs zu einem folchen Anträge nicht

ver-

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