Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

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unbefugt angelegte Schäfereyfo weit er
Theilhaber derfelben fey, binnen luirzefier
Friß einziehe, fich aller Weitem Bchtz-
ßöhrung des Iffiploränten enthalte und
fämmtliche veranlafste Kofien bezahle.
Ohne den Beklagten zu hören, erliefs
das Friederisgericht folgenden Strafbefehl:
“In Erwägung, .dafs der Präfectunath
die Vertheidigung des Implora len für
rechtlich nicht erkannt, und die Präfec-
tur eine des hier fraglichen Gegenltandes
willen zu erhebende Klage nicht geneh-
migt, wird demselben kraft diefes bey
zwanzig Franken Strafe befohlen, fich je-
der Anmaafsung des Befitzes einer Schäfe-
rey gegen den Imploranten zu enthalten,
und* innerhalb acht und vierzig Stunden
die ausgefchlagenen Hürden hinwegzu-
räumen und einzuftellen,. unter der Ver-
warnung, dafs nach Ablauf dreier Friß
und befeheinigter Infinuation diefes Er-
kenn tniflYs, imgleichen der hey gebrachten
Befcheinignng, dafs die Hürden des Im-
ploräten, und delfen Schaafe noch nicht’1

ein*-

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