Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

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jberzeugung lehrteV dafs liö durchaus auf
die Entfcheidungen des Gerichts keinen
' Ein Aufs hatten/ in die Därftellung mit
aufnehmen wollte., Denn Jo wie zum
Beyfpiel der yorige Richter, wenn ' er die
Kntlcheidungsgründe aus den.Gerichtsacten
entnahm) Und fölche Thatfaciien und
Rechtsgründe Äüs wählte, von welchen ihm
die Relevanz einleuchtete i fo inufs lieh
auch jetzt die zü-gleichem"Zweck nöthige
Därftellung nur auf erhebliche Thatfachen
und'- Rechtsgründe einfehranken. Es ift
freylich besonders für den die Qualitäten
entwerfenden Anwafd, dem lieh doch im-
mer ein, fey es auch noch fo entferntem
Gefühl der Partheylichheit für feine.Sache
h ey gefeilt, fchwei r. genau-2^ d^eurtheilen,
was wirklich re - oder irrelevant iß. Zum
Beyfpiel, der Kläger ficht -einen- Vertrag
an, und fucht feinen mündlichen Vortrag
durch mehrere Gründe zu unterstützen.
13eym Erlsenntnifs ergiebt fich aber, dafs
er febon durch weinen oder ^\vey Gründe
feinen Zweck erreichte, und der Contract
aufgehoben wird, Entwirft er jetzt die
Qualitäten, fo iß es wohl begreiflich über*
P L ' flüfi

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