Full text: Volume (Bd. 2 (1810))

Was die, in einer folchen Ehe erzeug*
len Kinder betrifft: fo nuifleh Xic nach den
obigen Beftimmungen als eheliche Kinder
angesehen werden, wenn der abwesende Ehe-
gatte, er mag nun wieder erscheinen oder
nicht, die Ehe nicht angreift; wird die Ehe
aber von ihm an gefuchten: fo b ann ihr Ver-
hältnifs niir darnach beurtheilt werden, ob
bcyde Eltern diele Ehe im holen Glauben
eingegangen lind, und ihnen dieses zu er-
weisen ffeht. “Die in .einer solchen Ehe er-
zeugten Kinder”, fagt der Präfident von
Maleyille 1), “geniefsen die -Rechte der
ehelichen Kinder , wenn wie leicht vermu-,
„thet wird, einer der zweyten Ehegatten im
„guten Glauben war. Diese Grundsätze be-
folgte man'bey allen Tribunalen, wie man
„bey Bretonnier, Rouffeau und den von ih-
„nen unter dem Worte: abfent, angeführten
„Shriftltellern fehen kann , und Herr Bigot
„hat in feiner Rede an das Gefetzgebungs-
„corps deutlich erklärt, dafs das neue Gefetz-
„buch fie gar nicht abgefchafft habe”.

i) im Commentar T. 1. pag. iß/S.

Bey

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