Volltext: Band (Bd. 2 (1810))

i?9

durch-jene abzufchrecken, bey der Gereclu
tigkeit Hülfe zu Tuchen, To thun doch die
Gefetzgeber einen grossen Mifs griff, wenn
fie das Ehrengeld (Honorar) der Advocaten
in den Kofientaxen zu gering anfetzen. Es
hat diefs felir grofse nachtheilige Folgen.
Die Sachwalter ■ Tuchen alsdann, da ihre
einzelnen Arbeiten nicht gehörig bezahlt
werden, durch deren Vervielfachung und die
Dauer des Frpcefles lieh zu entschuldigen,
und fangen an, den Aerzten zu gleichen»
qui- fegnius medentur, quo preciohus curent.
Der Advocat will leben, mufs leben. —-
„Bezahlt ihn nach Taxen Tagt Herr von Ram-
„dohr *), die zunv Theil vor langen Jahren
„entworfen, dem jetzigen Preife der Le-
j,bensmittel nicht prehr sngemeden find,
„oder
rechhn'ffsiges Eigenthum betrügen können, —
aber nur durch die lnilfame Furcht vor gro-
ssen Roßen im Unterlieguugsfalle bewogen
werden, die Erfüllung der übernommenen
Verbindlichkeit einem cliicanöCen Procelle vor-
zuziehen ; —und solcher Fälle giebt e» un-
. zählige.
*) Siche de den vortreffliches Werk, .über die Or«
ganifation de? Advocaten-Standes S. 295.)

Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer