Full text: Volume (Bd. 1 (1810))

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niicil des Verklagten an eins Frau besorgt
habe. Eben so erkannte in gleichem Falle
der Cassationshof in Paris in Sachen Fa-
vin wider Binaud am 24. Vent. J. 11. und
in Sachen der Verwaltung der Eintragung
in die 1Register wider Gauthier de Blange-
inont am 29. Thermidor, J. 10. 1). Eine der
Wittwe Lalande geschehene Insinuation, mit
den Worten: “der Wittwe Lalande insinuirt,
„wohnhaft auf der IMairie zu Bordeaux,
,,Strajse Boujfort, indem ich einen Domesti-
,,ken antrajf”, wurde am 26. Fructidor J. 11.
in Betracht: “dafs das Exploit nicht aus-
„drückt, wie die Insinuation einem Ängehö-
„rigen, oder in der Wohnung der Lalande
„geschehen sey, sondern nur dafs ein Do-
„mestih ängetrcffen worden, ohne zu be-
gmerken, ob dieser in der Wohnung der
„Lalande angetrofi'en sey”, als nichtig cassirt.
Bezeichnet die Qualität der Person, welcher
die Schrift behändigt ist, dieselbe hinläng-
lich, so involvirt das blofse Auslassen des
Namens, keine Nullität. Der Cassationshof
erkannte daher eine Yorladuhgsurkunde für
. . g. ■ ' gül-
1) Practicien P. I. p. Zoz.

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