Full text: Volume (Bd. 1 (1810))

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Streitgkeiten ab neiden können, und daher
eine genaue Prüfung verdienen. Die Ent-
scheidungen der «französischen, und auch
bereits der westphä|ischen Gerichtshöfe, be-
stätigen diefes, uit^, ich theile daher ei-
nige Bemerkungen, zu weiterer Prüfling
mit.

Bey den Vorschriften, über die Abfas-
sung des Klaglibells, gieng man, wie ich
glaube, von folgenden Gesichtspmieten aus:

i. Es ist sowohl für den Richter, als den
Verklagten durchaus nothwendig, voll-
ständig und bestimmt zu erfahren, wer
etwas in Anspruch nimmt, und deshalb
die Hülfe des Staats reelazriirtj einmahl, ’
damit über die Identität dieser Person,
nie 'ein Zweifel entstehen kann , und
2) um beurtheilen zu können, ob der
Kläger auch in Rücksicht seiner per-
sönlichen Verhältnisse, diesen Anspruch
geltend zu machen berechtigt ist. Al-
. lein dies reicht nicht hin. Nach dem
Geiste unsrer ProcefsOrdnung, niufs je-
der streitende Theil, in allen gerichtli-
chen Handlungen, von einer öffentlich
authorisirten Person begleite!; seyn, wel-
che

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