Full text: Volume (Bd. 1 (1810))

Wenn der alte Um’ßand feine rechtliche
Kraft beybehalten foll, fo mufs man über
ihn keine andere Beweife verlangen, als fol-
che die durch das alte Gefetz verlangt wur-
den; denn das würde eben foviel feyn, als
dem Umßande gerade zu feine Refultate
rauben.
Es iß nicht unmöglich, dafs die Eigen-
fchaft eines Franzofen an einen complicir-
ten Umßand gebunden war, und dafs nur
ein Theil diefes Umßandes vor. dem Ein-
tritte des neuen Gefetzes realißrt wurde;
alsdann würde die allgemeine Regel feyn,
dem eingetretenen initiativen Vorfälle die
Folgen einzuräumen, die er möglicher Weife
haben könnte, das heilst, für diele Begeben-
heit, den glücklichen Zufall gelten zu laßen,'
dafs darauf die ergänzende Begebenheit
zur Wirkfamkeit käme; indessen möchte
diele Regel andern Betrachtungen um fo
leichter weichen müssen, als diele letzte Be-
gebenheit ungewisser befunden, und als folg-
lich die auf die erße Begebenheit gegründete
Hoffnung weniger Stärke haben wird.

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