Full text: Volume (Bd. 1 (1810))

4° u0b in langen und verwickelten Rech-
99nuf*gen, wtlche eingeti agen werden
„miijfen 9. die Summen mit Zahlen ge*
„fchricbcn werden könnten, und es nur
„hinreichend Jey, dajs die Totalfumme
Mmß Buchflaben ausgedrückt werae?
„und ob die XJnterJchriften der Käufer
9fin den f^erkaujsprotocollen wegbleiben
,, können?
Antw* Die Summen muffen immer mit
Buchßaben gefchrieben werden, da die Zah-
len fo leicht verfälfeht werden können. Um
jedoch die Berechnung nicht zu erschwe-
ren , kann man jede Summe, wenn man Ile
zuvor mit Buchßaben ausgedrückt hat, noch-
mals mitteiß Zahlen in eine hinzuzufügende
Coltunne hinfetzen. Die Totalfumme kann
dann ebenfalls durch Buchßaben, und hier-
auf durch Zahlen ausgedrückt werden.
Jedesmal, wenn die Partheyen fehreiben
können, iß deren Unterschritt nöthig; denn
diele begründet ihre Verbindlichkeit, der der
Notar authentische Kraft giebt. Nur in dem
Fall, wenn ße nicht schreiben können, reicht
die Erklärung, dafs es ihnen unmöglich fey
zu unterschreiben, hin.
6g 2 ' 5

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer